Kinder-Eurythmie im Waldorfkindergarten

Die Kinder-Eurythmie ist ein integriertes Element des pädagogischen Konzepts im Waldorfkindergarten. Sie findet ein Mal wöchentlich zusammen mit einer Eurythmistin statt.

Rudolf Steiner entwickelte diese Bewegungskunst Anfang des 20. Jahrhunderts zur Förderung der künstlerischen Bewegungsfähigkeit der Kinder. Das wichtigste Medium für die Bewegung ist dabei die rhythmisierte Sprache.

Die Eurythmie im Waldorfkindergarten knüpft an die Bewegungsfreude der Kinder an. Altersgemäße Geschichten, Gedichte, Fingerspiele und Musik verbessern spielerisch die Sprachkompetenz. Sie sind eingebettet in den Rhythmus der Jahresfeste und Jahreszeiten. Der ganzheitliche Ansatz der Eurythmie unterstützt die gesunde Persönlichkeitsentwicklung von Körper, Seele und Geist. Sie schult das seelisch-körperliche Gleichgewicht und fördert die Grob- und Feinmotorik. Dem Alter der Kinder entsprechend wendet sich die Eurythmie freilassend und ohne jede Korrektur an die spontane Nachahmungsfähigkeit der Kinder.